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Beitragvon Ralph » 13. Jan 2015 20:40

Hans-Joachim Watzke gibt Jürgen Klopp erneut Job-Garantie bei Borussia Dortmund

Hans-Joachim Watzke hat Trainer Jürgen Klopp vom kriselnden Borussia Dortmund erneut eine Job-Garantie gegeben. "Wir werden Jürgen Klopp nie entlassen. Er hat unglaubliche Verdienste um den BVB. Es wird nie zu einer konfrontativen Situation mit ihm kommen", sagte Watzke der Sport Bild.

Gleichzeitig warnte er aber vor zu hohen Erwartungen in der Rückrunde. "Die Wahrscheinlichkeit, dass wir nächste Saison international spielen, ist über die Bundesliga gleich null. Wer sich heute noch mit Europa beschäftigt, ist ein Gegner von Borussia Dortmund", sagte Watzke. Nach nur 15 Punkten aus 17 Spielen überwintert der Vizemeister auf einem Abstiegsplatz.
Der Abgang von Torjäger Robert Lewandowski ist für Watzke aber nicht der alleinige Grund für die sportliche Krise: "Der Weggang von Robert Lewandowski war natürlich ein Brett, aber auch das kann nicht der Grund dafür sein, dass man von Platz 2 auf 17 fällt. Ich glaube, dass wir in dieser Saison ähnliche Probleme mit Lewandowski hätten. Er alleine könnte nichts ändern, auch wenn er einer der besten Stürmer der Welt ist".

Der BVB-Geschäftsführer hofft unterdessen weiter auf einen Verbleib des Nationalspielers Marco Reus - trotz dessen Ausstiegsklausel (25 Millionen Euro) im Sommer. "Ich denke nach wie vor, dass es eine gute Chance gibt, dass Marco seinen Vertrag verlängert", sagte Watzke.
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Ralph
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Beitragvon Ralph » 21. Jan 2015 16:12

Jürgen Klopp hakt Champions-League-Qualifikation ab

Jürgen Klopp (47) hat angesichts des aktuellen Tabellenstands von Vizemeister Borussia Dortmund in der Bundesliga die Qualifikation für die Champions League in dieser Situation offenbar abgehakt. "Mich interessiert derzeit die Qualifikation für die Champions League in der nächstes Saison gar nicht. Stand heute habe ich kein Problem damit, die Liga zu halten und nächste Saison ein Jahr zu haben mit ganz viel Training", sagte der Trainer des Tabellenvorletzten im Interview mit der "Sport Bild".

Mit Blick auf die äußerst schwache Hinrunde der Dortmunder räumte Klopp auch eigene Fehler ein. "Gemeinsame Fehleinschätzungen, beispielsweise ob jemand wirklich körperlich imstande ist zu helfen. Wenn dann jemand spielt, der nicht zu 100 Prozent fit ist, macht er Fehler. Das ist, als wenn jemand nach 72 Stunden Schlafentzug eine Schach-WM spielen muss - das funktioniert auch nicht", sagte der 47-Jährige selbstkritisch. Er sei aber nach wie vor 100-prozentig vom Klassenerhalt überzeugt.

Für den Fall, das die Borussia tatsächlich die Champions League verpasst, befürchtet Klopp keinen Ausverkauf: "Wenn es bei uns einen Spieler geben sollte, der wegen eines einzigen Jahres ohne Champions League woanders hin will, dann hätte ich ihn komplett falsch eingeschätzt."
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Ralph
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Beitragvon Ralph » 21. Jan 2015 18:54

50.000 Euro Geldstrafe für Borussia Dortmund

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat den abstiegsbedrohten Vizemeister Borussia Dortmund wegen mangelnden Schutzes des Gegners und eines Schiedsrichters, jeweils in Tateinheit mit einem unsportlichen Verhalten, und wegen eines weiteren unsportlichen Verhaltens mit einer Geldstrafe in Höhe von 50.000 Euro belegt.

In der 60. Minute des Bundesligaspiels gegen den Hamburger SV am 4. Oktober (0:1) wurden Reservespieler des HSV beim Warmlaufen aus dem Dortmunder Zuschauerblock mit gefüllten Getränkebechern beworfen. Zudem wurde der 4. Offizielle der Begegnung gegen Hannover 96 am 25. Oktober (0:1) von einem Zuschauer auf der Tribüne mit Bier beschüttet.

Darüber hinaus stürmten Fans des BVB vor Beginn des Auswärtsspiels bei Werder Bremen am 20. Dezember (1:2) einen Sitzplatzbereich, wozu sie über einen Zaun kletterten. Dabei kam es zu Angriffen auf Bremer Ordner.
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Beitragvon Ralph » 25. Jan 2015 23:52

Ehemaliger BVB-Präsident Gerd Niebaum legt Geständnis ab

Gerd Niebaum, langjähriger Präsident des Bundesligisten Borussia Dortmund, hat vor dem Landgericht in Dortmund das erwartete Geständnis abgelegt. Der 66-Jährige, der sich wegen Untreue, Kreditbetrug und Urkundenfälschung verantworten muss, räumte ein, sich in einer finanziell schwierigen Situation als Testamentvollstrecker selbst ein Darlehen in Höhe von 450.000 Euro gewährt zu haben.

"Ich befand mich in einer Krise und habe gedacht, dass ich sie meistern kann, auch im Interesse meiner Mitarbeiter. Ich kann mich heute in diesen Handlungen nicht wiedererkennen. Sie tun mir leid", so der studierte Jurist und ehemalige Rechtsanwalt in einer persönlichen Erklärung.

Die Staatsanwaltschaft wirft Niebaum vor, die Rückzahlung zweier Kredite in Höhe von insgesamt 600.000 Euro hinausgezögert zu haben. Zu Prozessbeginn am 9. Januar hatte Niebaum erklärt, derzeit keine Einkünfte zu haben und von den Rücklagen seiner Familie zu leben.

18 Jahre BVB-Präsident

Niebaum stand 18 Jahre (1986 bis 2004) an der Spitze des Vereins, 15 Jahre führte er zusammen mit Michael Meier als Manager die Geschäfte. Unter Niebaums Führung wurde der BVB einmal Pokalsieger (1989), dreimal deutscher Meister (1995, 1996 und 2002), Champions-League-Sieger (1997) und Weltpokalsieger (1997).
Die Erfolge und Ambitionen des Präsidenten hatten jedoch einen hohen Preis. Unter Niebaum häufte der BVB Schulden in Höhe von 120 Millionen Euro an. Im Jahr 2000 ging der Verein an die Börse und erlöste 143 Millionen Euro, wovon rund die Hälfte zur Tilgung der Schulden verwendet wurde. Nur knapp entging der Traditionsklub im März 2005 der Insolvenz, Niebaum erklärte seinen Rücktritt.

Mit dem Abschied von der sportlichen Bühne häuften sich die persönlichen Probleme. Niebaum gab hochverschuldet sein Notariat zurück und verlor 2011 die Zulassung als Anwalt.
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Re: News

Beitragvon Ralph » 26. Jan 2015 00:00

Ex-Dortmunder Freund: 'BVB kämpft bis zum Ende gegen den Abstieg'

Der frühere Europameister Steffen Freund hält einen Abstieg seines Ex-Klubs Borussia Dortmund durchaus für möglich. "Der BVB wird bis zum Ende gegen den Abstieg spielen", sagte der 45-Jährige am Rande der inoffiziellen Schneefußball-WM in Arosa dem "SID": "Alle sagen, die schaffen das, weil sie zu viel Qualität haben. Ich sage: Es wird ganz, ganz gefährlich dieses Jahr."

Er habe es in der Saison 1999/2000 beim BVB schon einmal erlebt: "Da ist der BVB nach vielen großen Jahren einmal fast abgestiegen. Das wird eine ähnliche Saison werden", meinte Freund, der von 1993 bis 1998 beim BVB spielte und unter anderem 1997 die Champions League gewann. Entscheidend werde sein, "dass die Nerven halten. Und dass die Führungsspieler ihre Form finden. Wenn Hummels die Abwehr gut zusammenhält, ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass der BVB drinbleibt."

Dass die Dortmunder nicht an Trainer Jürgen Klopp zweifeln, findet Freund zwar grundsätzlich richtig, vor allem aber mangels Alternativen. "Die Frage ist doch: Was kommt danach? Wenn man den Trainer entlässt, muss man eine bessere Lösung haben", meinte er: "Michael Zorc (Manager, d. Red.) und Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer, d. Red.) haben mit diesem Trainer alles Positive erlebt. Aber wenn sie ihn nicht entlassen und am Ende absteigen, fällt natürlich vieles zurück auf die beiden."
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Beitragvon Ralph » 26. Jan 2015 00:07

Ex-Stars bangen um den BVB: 'Ganz gefährliche Situation'

Die Situation ist "ganz gefährlich", der Klassenerhalt kein Selbstläufer, Trainer Jürgen Klopp zeigt erste Abnutzungserscheinungen: Im Gegensatz zu der Mehrheit der Fußball-Fans sehen viele ehemalige Stars von Borussia Dortmund den Klassenerhalt des Vizemeisters nicht als Selbstläufer an. Ganz im Gegenteil: Sie machen sich ernsthafte Sorgen um den BVB.

Allen voran Steffen Freund. "Das beantworte ich einfach mal nicht", sagt der Ex-Nationalspieler auf die Frage, wie viel Geld er auf einen Klassenerhalt der Borussia wetten würde. "Der BVB wird bis zum Ende gegen den Abstieg spielen", sagte der 45-Jährige stattdessen dem SID am Rande der inoffiziellen Schneefußball-WM in Arosa: "Alle sagen, die schaffen das, weil sie zu viel Qualität haben. Ich sage: Es wird ganz, ganz gefährlich dieses Jahr.

Thomas Helmer, der von 1986 bis 1992 das BVB-Trikot trug, berichtet, dass er kürzlich bei zwei Hallenturnieren mit den BVB-Allstars spielte, "und die machen sich alle Sorgen". Helmer vermutet, dass die Verantwortlichen beim BVB "vielleicht zu lange geglaubt haben, dass man einfach so da rauskommt."

Auch Stephane Chapuisat, von 1991 bis 99 Borusse, spricht von einer "schwierigen Situation, aus der man erst einmal rauskommen muss. Ich denke nicht, dass sie absteigen werden, aber die Lage ist ernst", sagt der Schweizer: "Sie müssen jetzt langsam mal eine Serie starten. Denn es haben schon andere erlebt: Wenn der Wurm erst mal drin, kriegt man ihn plötzlich nicht mehr raus."

"Situation nicht unterschätzen"

Jörg Heinrich, der insgesamt fünf Jahre für den BVB spielte, mahnt, dass man "die Situation nicht unterschätzen darf. Sie müssen den Hebel schnell umlegen." Immerhin sagt Heinrich, der sich als "BVB-Fan" bezeichnet: "Ich weiß, dass der BVB nicht absteigt."

Das glaubt auch Fredi Bobic, von 1999 bis 2002 in Dortmund, "aber ein Selbstläufer wird es nicht. Wenn man immer nur von Qualität redet, steckt man schnell tief drin." Deshalb sei es zwar "bitter für Dortmund, aber schön für den Fußball, dass auch so eine Mannschaft mal unten reingerät."

Dass die Dortmunder nicht an Trainer Jürgen Klopp zweifeln, finden zwar alle grundsätzlich richtig, Freund weist aber auch auf die fehlenden Alternativen hin. "Die Frage ist doch: Was kommt danach? Wenn man den Trainer entlässt, muss man eine bessere Lösung haben", meint er: "Michael Zorc (Manager, d. Red.) und Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer, d. Red.) haben mit diesem Trainer alles Positive erlebt. Aber wenn sie ihn nicht entlassen und am Ende absteigen, fällt natürlich vieles zurück auf die beiden."

Vergleichbare Situation

Helmer findet es "gut, wie der Verein nach außen damit umgeht", ist sich aber sicher, dass "es intern natürlich anders zur Sache geht. Da werden Diskussion geführt und es werden auch mal deutliche Worte fallen." Er glaubt, "dass es zwischen Klopp und dem BVB noch passt. Aber jeder Spieler wird bestätigen: Jeder Trainer nutzt sich irgenwann mal, ein wenig zumindest, ab."

Freund fühlt sich erinnert an die Saison 1999/2000: "Da ist der BVB nach vielen großen Jahren einmal fast abgestiegen. Das wird eine ähnliche Saison werden." Entscheidend werde sein, "dass die Nerven halten."
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